Tatiana Mendonça

(Tatiana de Sousa Mendonca Mischek)

DARE – Democratic Alliance for Rights & Equality   

Liste 16 | Listenplatz 1

Migrationsbeiratswahl München – 22. November 2026

Über mich

Ich bin Tatiana Mendonça, gebürtige Brasilianerin und seit 2006 in München zu Hause. Ich habe einen Bachelorabschluss in Internationalen Beziehungen, studiere Journalismus und absolviere derzeit ein Masterstudium in Öffentlicher Politik und sozialen Rechten sowie einen MBA in Menschenrechten und Migration.

Meine akademische Ausbildung, meine berufliche Erfahrung im gemeinnützigen Bereich und mein gesellschaftspolitisches Engagement prägen meine Arbeit. Dabei liegt mein besonderer Schwerpunkt auf Menschenrechten, internationaler Politik, Migration und sozialer Gerechtigkeit.

Als Migrantin, Mutter und langjährige Münchnerin kenne ich die Herausforderungen, mit denen Menschen mit Migrationsgeschichte im Alltag konfrontiert sein können. Gleichzeitig weiß ich, welchen wichtigen Beitrag sie zum gesellschaftlichen, kulturellen und wirtschaftlichen Leben unserer Stadt leisten.

Seit 2023 engagiere ich mich als gewähltes Mitglied des Migrationsbeirats der Landeshauptstadt München. Ich setze mich mit Überzeugung für Menschenrechte, gesellschaftliche Teilhabe, Vielfalt und soziale Gerechtigkeit ein.

Mein Engagement im Münchner Migrationsbeirat (2023–2026)

Seit meiner Wahl in den Migrationsbeirat habe ich verschiedene Aufgaben und Verantwortlichkeiten übernommen. Neben der Arbeit in den Ausschüssen und im Erweiterten Vorstand gehören dazu die Beratung und Begleitung von Menschen, der Austausch mit städtischen Einrichtungen sowie die Zusammenarbeit mit migrantischen Organisationen und zivilgesellschaftlichen Initiativen.

Meine Funktionen und Verantwortlichkeiten
  • Mai 2023 – April 2024: Stellvertretende Sprecherin des Ausschusses 4.
  • April 2024 – März 2025: Sprecherin des Ausschusses 4 – Aufenthalts- und Zuwanderungsrecht mit Rassismus, Diskriminierung und Flüchtlingspolitik.
  • Mai 2023 – März 2025: Mitglied des Erweiterten Vorstands.
  • Seit Mai 2023: Delegierte bei AGABY – Arbeitsgemeinschaft der Ausländer-, Migranten- und Integrationsbeiräte Bayerns.
  • Seit März 2026: Stimmberechtigtes Mitglied des Ausschusses 1 – Bildung und Erziehung, Kinder, Jugend und Familie.
Antidiskriminierung & Beratung

Ein wichtiger Teil meiner Tätigkeit besteht darin, Menschen mit Diskriminierungserfahrungen zu unterstützen, ihnen den Zugang zu zuständigen Stellen zu erleichtern und den Austausch zwischen Betroffenen, Beratungsstellen und kommunalen Institutionen zu fördern.

  • Beratung und Fallbegleitung: Unterstützung von Menschen, die von Diskriminierung betroffen sind.
  • Vermittlung: Begleitung von Fällen und Kontakt zu zuständigen Beratungs- und Fachstellen.
  • Institutionelle Zusammenarbeit: Einsatz für eine engere Kooperation zwischen dem Migrationsbeirat und der Fachstelle für Demokratie sowie BEFORE.
  • Konfliktbearbeitung: Initiative und Organisation eines Mediationsprozesses zur Verbesserung der Zusammenarbeit innerhalb des Migrationsbeirats.
Kommunale Arbeit vor Ort

Politische Interessenvertretung bedeutet für mich auch, die Lebensbedingungen der Menschen unmittelbar kennenzulernen. Deshalb habe ich mich an Gesprächen, Besuchen und kommunalen Sitzungen beteiligt, um Anliegen aufzunehmen und an die zuständigen Stellen weiterzugeben.

  • Geflüchtetenunterkünfte: Organisation von Besuchen und Gesprächen über Unterbringungsbedingungen, Versorgung und Schutzbedarfe.

  • Bezirksausschüsse: Teilnahme an Sitzungen des BA 14 (Berg am Laim) und BA 16 (Ramersdorf-Perlach).

  • Austausch mit der Stadtgesellschaft: Aufnahme von Anliegen aus migrantischen Communities und Weitergabe an die zuständigen Stellen.

Öffentlichkeitsarbeit & Kommunikation

Die Arbeit des Migrationsbeirats muss für die Menschen in München sichtbar und nachvollziehbar sein. Mit meiner Erfahrung in Kommunikation, Fotografie, Journalismus und Grafikgestaltung habe ich dazu beigetragen, die Arbeit des Beirats und seine Veranstaltungen öffentlich zu vermitteln.

  • Pressearbeit: Verfassen von Pressemitteilungen und redaktionellen Texten.

  • Fotografie: Professionelle Porträts von Beiratsmitgliedern und fotografische Begleitung von Veranstaltungen, darunter das Fest der Kulturen.

  • Grafikdesign: Gestaltung von Stellwänden, Roll-ups und Informationsmaterialien für den Jahresempfang sowie die Feierlichkeiten zum 50-jährigen Jubiläum des Migrationsbeirats.

Vernetzung & Zivilgesellschaft

Ein wichtiger Teil meiner Tätigkeit besteht darin, Menschen mit Diskriminierungserfahrungen zu unterstützen, ihnen den Zugang zu zuständigen Stellen zu erleichtern und den Austausch zwischen Betroffenen, Beratungsstellen und kommunalen Institutionen zu fördern.

  • Beratung und Fallbegleitung: Unterstützung von Menschen, die von Diskriminierung betroffen sind.
  • Vermittlung: Begleitung von Fällen und Kontakt zu zuständigen Beratungs- und Fachstellen.
  • Institutionelle Zusammenarbeit: Einsatz für eine engere Kooperation zwischen dem Migrationsbeirat und der Fachstelle für Demokratie sowie BEFORE.
  • Konfliktbearbeitung: Initiative und Organisation eines Mediationsprozesses zur Verbesserung der Zusammenarbeit innerhalb des Migrationsbeirats.

Eine Auswahl meiner Anträge

Zu meiner Arbeit im Migrationsbeirat gehört auch die Entwicklung und Einbringung konkreter politischer Vorschläge. Meine Anträge befassen sich unter anderem mit dem Schutz vor Diskriminierung, den Rechten geflüchteter Menschen, der Verbesserung kommunaler Dienstleistungen und der politischen Teilhabe.

Die folgende Auswahl dokumentiert Anliegen, die ich während meiner Amtszeit in die Arbeit des Migrationsbeirats eingebracht habe.

  1. Antrag Nr. 37-23-26 | 2024
    Umsetzung von Maßnahmen zur Förderung des Friedens sowie zur Prävention und Bekämpfung von Antisemitismus und Islamfeindlichkeit im Kontext der Konflikte im Nahen Osten und deren Auswirkungen auf die Bevölkerung der Landeshauptstadt München.
  2. Antrag Nr. 65-23-26 | 2024
    Jährliche Finanzierung der Kundgebung zur Internationalen Woche gegen Rassismus in München.

  3. Antrag Nr. 66-23-26 | 2024
    Kooperation und Austausch zwischen dem Migrationsbeirat und der Fachstelle für Demokratie.

  4. Antrag Nr. 74-23-26 | 2025
    Anpassung der Begriffe „Ausländer“ und „ausländische Bevölkerung“ in der Satzung des Migrationsbeirats.

  5. Antrag Nr. 86-23-26 | 2025
    Antrag zur Satzungsänderung: Ausschluss extremistisch verbundener Personen aus dem Migrationsbeirat.
  6. Antrag Nr. 87-23-26 | 2025
    Dringende Bearbeitung und Rückmeldung zu offenen Anträgen des Migrationsbeirats gemäß § 2 der Satzung vom 20.12.2023 (MüABl. 2024, S. 4).
  7. Dringlichkeitsantrag | 2024
    Antrag auf menschenwürdige Einführung der Bezahlkarte für Geflüchtete in der Landeshauptstadt München.

  8. Antrag Nr. 77-23-26 | 2025
    Erweiterung der beratenden Mitglieder im Sportbeirat.

  9. Antrag Nr. 161-23-26 | 2025
    Verbesserung des Zugangs zur Einbürgerung in München – Ausbau der Kapazitäten für Einbürgerungstests und Transparenz über Einbürgerungsverfahren.

  10. Dringlichkeitsantrag | 2026
    Erweiterung des aktiven und passiven Wahlrechts bei der Migrationsbeiratswahl 2026 für Personen mit staatenlosem, ungeklärtem oder fehlendem Staatsangehörigkeitsstatus.

Von mir mitunterzeichnete oder als Mitantragstellerin unterstützte Anträge

Neben meinen eigenen Initiativen habe ich Anträge anderer Mitglieder unterstützt und mitunterzeichnet. Diese Zusammenarbeit ist ein wichtiger Bestandteil der Arbeit des Migrationsbeirats, da viele kommunalpolitische Anliegen nur durch gemeinsame Anstrengungen vorangebracht werden können.

  1. Antrag Nr. 67-23-26 | 2025
    Berücksichtigung von Eltern mit Migrationshintergrund bei der Vorschlagserstellung für den Landeselternbeirat.
    Initiative von Mustafa Erciyas.

  2. Antrag Nr. 73-23-26 | 2025
    Frauen-Nacht-Taxi-Gutscheine – mehrsprachige Bewerbung.
    Initiative von Valentina Fazio.

  3. Antrag Nr. 93-23-26 | 2025
    Unterstützung des Antrags von BEFORE e. V. auf Ressourcenerweiterung ab dem Haushaltsjahr 2026.
    Initiative von Nima Lirawi.
  4. Antrag Nr. 94-23-26 | 2025
    Einsatz des Oberbürgermeisters für die Verlängerung und Weiterentwicklung des Chancen-Aufenthaltsrechts gemäß § 104c AufenthG.
    Initiative von Nima Lirawi.

  5. Antrag Nr. 162-23-26 | 2026
    Humanitäre Aufnahme und medizinische Versorgung verletzter Kinder aus Gaza in München.
    Initiative von Valentina Fazio.

    Meine zehn politischen Ziele für München

    Meine bisherige Arbeit und meine Erfahrungen im Migrationsbeirat bilden die Grundlage meiner politischen Ziele. Im Mittelpunkt stehen die Stärkung demokratischer Mitbestimmung, der Schutz der Menschenrechte, der Abbau struktureller Benachteiligungen und die gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Migrationsgeschichte am gesellschaftlichen Leben Münchens.

    1. Den Migrationsbeirat stärken und seine parteipolitische Unabhängigkeit fördern

    Der Migrationsbeirat soll die Interessen der Münchner Bevölkerung mit Migrationsgeschichte unabhängig von parteipolitischen Interessen vertreten. Wenn der Vorstand überwiegend aus parteipolitisch gebundenen Mitgliedern besteht, können Interessenkonflikte entstehen – unabhängig davon, welchem politischen Spektrum die Parteien angehören. Denn die Verpflichtung gegenüber einer Partei und ihrer politischen Agenda muss nicht immer mit den Interessen der Menschen übereinstimmen, die der Migrationsbeirat vertritt. Ich setze mich deshalb für eine ausgewogene Zusammensetzung des Vorstands, transparente Entscheidungsprozesse und eine eigenständige politische Positionierung des Migrationsbeirats ein. Seine Entscheidungen sollen sich in erster Linie an den Anliegen der migrantischen Bevölkerung orientieren. Dazu gehören auch eine stärkere Beteiligung aller Mitglieder, eine bessere Zusammenarbeit mit dem Stadtrat und der Stadtverwaltung sowie die konsequente Bearbeitung eingereichter Anträge.

    2. Rassismus und jeder Form von Diskriminierung in München durch Präventions- und Aufklärungsarbeit vorbeugen und sie aktiv bekämpfen

    Der Schutz von Minderheiten sowie die Bekämpfung von Rassismus und Diskriminierung gehören zu meinen zentralen politischen Anliegen. Rassismus und Diskriminierung können sich in vielen Lebensbereichen zeigen, etwa bei der Wohnungssuche, am Arbeitsplatz, in Bildungseinrichtungen oder im Kontakt mit Behörden. Ich möchte bestehende Präventionsmaßnahmen stärken, die Zusammenarbeit mit Antidiskriminierungsstellen ausbauen und den Zugang zu unabhängigen Beratungsangeboten verbessern. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Bekämpfung von rassistischer, antisemitischer, antimuslimischer und antipalästinensischer Diskriminierung sowie weiterer Formen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit. Dabei ist mir wichtig, dass alle Minderheiten geschützt und Menschen unterstützt werden, die aufgrund ihrer Herkunft, Religion, ethnischen Zugehörigkeit, ihres Geschlechts, ihrer sexuellen Orientierung, einer Behinderung oder anderer persönlicher Merkmale benachteiligt werden.

    3. Universelle Menschenrechte schützen und menschenrechtsbasierte Kommunalpolitik in München stärken

    Die universellen Menschenrechte gelten für alle Menschen, unabhängig von ihrer Herkunft, Staatsangehörigkeit, Religion oder ihrem Aufenthaltsstatus. Auch kommunale Entscheidungen können erhebliche Auswirkungen auf die Wahrnehmung dieser Rechte haben. Ich setze mich dafür ein, menschenrechtliche Standards bei städtischen Maßnahmen stärker zu berücksichtigen, insbesondere in den Bereichen Unterbringung, soziale Versorgung, Bildung und gesellschaftliche Teilhabe. Dazu gehört auch, auf mögliche Benachteiligungen hinzuweisen und die Zusammenarbeit mit Menschenrechtsorganisationen und zuständigen Fachstellen zu fördern.

    4. Für eine menschenwürdige Migrations- und Flüchtlingspolitik in München eintreten

    Menschen, die nach München zuwandern oder hier Schutz suchen, benötigen verlässliche Informationen, einen fairen Zugang zu kommunalen Angeboten und menschenwürdige Lebensbedingungen. Ich möchte mich weiterhin für angemessene Unterbringung, den Zugang zu Gesundheitsversorgung und Beratung sowie für eine bessere Unterstützung bei behördlichen Verfahren einsetzen. Dazu gehören auch der Abbau vermeidbarer bürokratischer Hürden, die Verbesserung des Zugangs zu Einbürgerungstests und die Berücksichtigung der besonderen Bedürfnisse von Kindern, Familien und Menschen in schwierigen Lebenssituationen.

    5. Soziale Gerechtigkeit und Chancengleichheit in München fördern

    Hohe Lebenshaltungskosten, ein angespannter Wohnungsmarkt und ungleiche Zugangsmöglichkeiten zu sozialen Angeboten betreffen viele Münchner*innen. Menschen mit Migrationsgeschichte können dabei zusätzlichen sprachlichen, rechtlichen oder strukturellen Hürden begegnen. Ich möchte mich für einen gleichberechtigten Zugang zu bezahlbarem Wohnraum, sozialen Dienstleistungen, Gesundheitsversorgung und Unterstützungsangeboten einsetzen. Besonders berücksichtigt werden sollen Menschen in prekären Lebenssituationen, darunter Alleinerziehende, ältere Menschen, Kinder und Familien mit geringem Einkommen.

    6. Integration, gesellschaftlichen Zusammenhalt und das Miteinander von Menschen mit und ohne Migrationsgeschichte in München fördern

    Integration verstehe ich als einen gegenseitigen gesellschaftlichen Prozess, der gleiche Teilhabemöglichkeiten, gegenseitigen Respekt und die Anerkennung unterschiedlicher Lebensrealitäten voraussetzt. Ich möchte Begegnungs- und Austauschmöglichkeiten zwischen Menschen unterschiedlicher Herkunft fördern, bestehende Integrationsangebote unterstützen und den interkulturellen Dialog stärken. Dabei spielen Bildungseinrichtungen, Nachbarschaftsinitiativen, Vereine und kommunale Einrichtungen eine wichtige Rolle. Ziel ist ein Zusammenleben, in dem Vielfalt zum gesellschaftlichen Alltag gehört und niemand aufgrund seiner Herkunft ausgeschlossen wird.

    7. Menschen aus Drittstaaten, insbesondere aus dem Globalen Süden, ohne kommunales Wahlrecht mehr Gehör und politische Repräsentation in München verschaffen

    Viele Menschen aus Nicht-EU-Staaten leben seit Jahren in München, ohne an den Kommunalwahlen teilnehmen zu dürfen. Obwohl sie von kommunalpolitischen Entscheidungen unmittelbar betroffen sind, sind ihre Möglichkeiten zur politischen Mitbestimmung begrenzt. Ich möchte ihre Perspektiven stärker in die Arbeit des Migrationsbeirats einbringen, den direkten Austausch mit betroffenen Bevölkerungsgruppen ausbauen und über bestehende Beteiligungsmöglichkeiten informieren. Darüber hinaus unterstütze ich die politische Diskussion über eine Erweiterung demokratischer Mitbestimmungsrechte unabhängig von der Staatsangehörigkeit.

    8. Kulturelle und religiöse Vielfalt in München schützen und fördern

    München ist geprägt von Menschen unterschiedlicher kultureller, sprachlicher und religiöser Hintergründe. Diese Vielfalt soll im öffentlichen Leben sichtbar sein und unter gleichen Bedingungen gelebt werden können. Ich setze mich für den Schutz der Religions- und Weltanschauungsfreiheit, den interkulturellen Austausch und die gleichberechtigte Beteiligung unterschiedlicher Gemeinschaften ein. Dazu gehören auch die Unterstützung kultureller Veranstaltungen, die Förderung mehrsprachiger Informationsangebote und der Dialog zwischen religiösen, weltanschaulichen und säkularen Organisationen.

    9. Migrantische Vereine, soziale Initiativen und zivilgesellschaftliches Engagement in München stärken

    Migrantische Organisationen und ehrenamtliche Initiativen übernehmen wichtige Aufgaben in den Bereichen Beratung, Bildung, Kultur, Integration und gesellschaftliche Teilhabe. Ihre Arbeit wird jedoch häufig durch begrenzte finanzielle und personelle Ressourcen erschwert. Ich möchte mich für einen besseren Zugang zu städtischen Fördermöglichkeiten, eine transparente Vergabe von Fördermitteln und eine stärkere Vernetzung mit kommunalen Einrichtungen einsetzen. Gleichzeitig sollen kleinere und weniger etablierte Initiativen bessere Möglichkeiten erhalten, ihre Anliegen einzubringen und sich an öffentlichen Entscheidungsprozessen zu beteiligen.

    10. Bildungschancen, berufliche Teilhabe, faire Arbeitsbedingungen und die Anerkennung ausländischer Bildungs- und Berufsabschlüsse für Menschen mit Migrationsgeschichte in München fördern

    Bildung und Arbeit sind wesentliche Voraussetzungen für wirtschaftliche Selbstständigkeit und gesellschaftliche Teilhabe. Kinder und Jugendliche mit Migrationsgeschichte sollen unabhängig von der sozialen oder sprachlichen Situation ihrer Familien vergleichbare Bildungs- und Entwicklungsmöglichkeiten erhalten. Gleichzeitig möchte ich mich für den Abbau von Hürden beim Berufseinstieg, bessere Informationen zur Anerkennung ausländischer Abschlüsse und einen leichteren Zugang zu Qualifizierungsangeboten einsetzen. Dazu gehört auch, Diskriminierung auf dem Arbeitsmarkt entgegenzuwirken, über Arbeitnehmerrechte zu informieren und die Zusammenarbeit zwischen Beratungsstellen, Bildungsträgern und kommunalen Einrichtungen zu fördern.