DARE! – Democratic Alliance for Rights & Equality („Demokratische Allianz für Rechte & Gleichberechtigung“) ist eine unabhängige, internationale und vielfältige Liste für den Migrationsbeirat München.

Wir bringen Menschen mit unterschiedlichen Biografien, Perspektiven und Erfahrungen zusammen, die eines verbindet: der Einsatz für Menschenrechte, Gleichberechtigung und demokratische Teilhabe.

Wir wollen München gemeinsam mitgestalten – offen, solidarisch und unabhängig von parteipolitischen Interessen. Für eine Stadt, in der Vielfalt nicht nur gelebt wird, sondern auch politische Mitsprache und Repräsentation bedeutet.

Politische Teilhabe

Gleichberechtigung & Antirassismus

Humane Migrationspolitik

Kunst, Kultur & Vielfalt

Friedliches Zusammenleben

Mehr Repräsentation für den Globalen Süden

Menschen mit unterschiedlichen Migrationsgeschichten prägen München seit Jahrzehnten – wirtschaftlich, kulturell und gesellschaftlich. Diese Vielfalt spiegelt sich jedoch nicht immer gleichermaßen dort wider, wo politische Entscheidungen getroffen und Interessen vertreten werden.

DARE möchte politische Teilhabe stärken, unterschiedliche Communities miteinander vernetzen und den Austausch mit Politik, Verwaltung und Stadtgesellschaft fördern. Besonders wichtig ist uns, dass auch Perspektiven Gehör finden, die bisher weniger sichtbar oder politisch schwächer repräsentiert sind.

Wir setzen uns für gleiche Chancen auf Teilhabe, den Schutz von Menschenrechten, ein respektvolles Zusammenleben und eine Stadtpolitik ein, die die Vielfalt Münchens als selbstverständlichen Teil unserer gemeinsamen Gesellschaft versteht.

Migration in München: Eine vielfältige Stadt

München hat eine hohe Zahl an Migrant:innen, die einen wichtigen Beitrag zur sozialen und wirtschaftlichen Struktur der Stadt leisten. Etwa 40% der Bevölkerung haben einen Migrationshintergrund, was die Stadt zu einem Zentrum kultureller Vielfalt macht. Diese Vielfalt zeigt sich nicht nur in der Herkunft der Menschen, sondern auch in ihrem Engagement in verschiedenen Sektoren.

1,1 Millionen Menschen mit Migrationshintergrund: Etwa 40% der Münchener Bevölkerung haben einen Migrationshintergrund

Wichtige Wirtschaftssektoren: Migrant:innen arbeiten stark in Bereichen wie IT, Ingenieurwesen und Gesundheit

Zunahme der Flüchtlingszahlen: Besonders aus Syrien, Afghanistan und der Ukraine gibt es in den letzten Jahren einen Anstieg der Geflüchteten

Hohe Beschäftigungsquote unter Migrant:innen: In München arbeiten etwa 70% der Migrant:innen im erwerbsfähigen Alter, was deutlich über dem nationalen Durchschnitt liegt


Der Migrationsbeirat vertritt die Interessen der ausländischen Bevölkerung in München und fördert deren Integration. Er berät den ehrenamtlichen Stadtrat und die hauptamtliche Verwaltung in allen Angelegenheiten, die Migration und das Zusammenleben von Ausländern und Deutschen betreffen. Dies geschieht durch Anträge, Anfragen, Empfehlungen und Stellungnahmen. Ziel ist die gleichberechtigte Teilhabe der ausländischen Bevölkerung an politischen, kulturellen, sozialen und wirtschaftlichen Prozessen.

Funktion und Aufgaben des Migrationsbeirats

§ 1 Funktion und Aufgaben des Migrationsbeirats (1) Der Migrationsbeirat vertritt die Interessen der ausländischen Bevölkerung Münchens. Er fördert die Integration. (2) Er hat die Aufgabe, den ehrenamtlichen Stadtrat und die hauptamtliche Verwaltung der Landeshauptstadt München in allen Fragen, die die ausländische Bevölkerung in München, das Zusammenleben mit Deutschen sowie die Integration und Migration betreffen, durch Anträge, Anfragen, Anregungen, Empfehlungen und Stellungnahmen zu beraten. Er wirkt im Rahmen der rechtlichen Möglichkeiten auf die kommunalpolitische Willensbildung ein und fördert die gleichberechtigte politische, kulturelle, soziale und wirtschaftliche Partizipation der ausländischen Bevölkerung.

Rechte des Migrationsbeirats

§ 2 Rechte des Migrationsbeirats (1) Anträge und Empfehlungen, für die der Stadtrat zuständig ist, sind von diesem innerhalb von drei Monaten zu behandeln, soweit ihnen nicht bereits vorher entsprochen worden ist. Wenn sich die endgültige Erledigung länger als acht Wochen hinzieht, sind Zwischenberichte an die*den Vorsitzende*n des Migrationsbeirats zu erteilen. (2) Anträge und Empfehlungen, für die*der Oberbürgermeister*in zuständig ist, sollen von der Verwaltung innerhalb von drei Monaten behandelt werden. Wenn sich die endgültige Erledigung länger als acht Wochen hinzieht, sind Zwischenberichte an die*den Vorsitzende*n des Migrationsbeirats zu erteilen. (3) Der Migrationsbeirat ist bei allen seinen Aufgabenkreis berührenden Fragen durch den Stadtrat bzw. die Verwaltung rechtzeitig einzuschalten; ihm ist Gelegenheit zur Stellungnahme zu geben. Einer Beschlussvorlage für den Stadtrat ist diese Stellungnahme beizufügen; Abweichungen sind in der Vorlage zu begründen. Wird Vortrag im Stadtrat gewünscht, gilt § 58 der Geschäftsordnung des Stadtrates entsprechend. (4) Für Zwecke des Migrationsbeirats werden Haushaltsmittel zur Verfügung gestellt, damit er seine Aufgaben satzungsgemäß erfüllen kann. Der Migrationsbeirat erhält im Rahmen des Budgetierungsverfahrens ein Anhörungsrecht bei der vom Direktorium vorzunehmenden Mittelverteilung. (5) Der Migrationsbeirat ist berechtigt, eine eigenständige Öffentlichkeitsarbeit zu betreiben. Hierbei wird er insbesondere vom Presse- und Informationsdienst der Stadt beraten unt unterstützt.

Pflichten des Migrationsbeirats

§ 4 Pflichten des Migrationsbeirats (1) Der Migrationsbeirat hat Vorlagen der Stadtverwaltung, die ihm gemäß § 2 Absatz 3 zur Stellungnahme vorgelegt werden, unverzüglich zu behandeln. (2) Der Migrationsbeirat ist gehalten, Anträge und Anliegen ausländischer und deutscher Organisationen und Einzelpersonen, die an ihn herangetragen werden, innerhalb von drei Monaten zu behandeln und einer Entscheidung zuzuführen. Zwischennachrichten sind zu erteilen, wenn sich die endgültige Entscheidung länger hinzieht. (3) Bei der Behandlung der Anträge und Anliegen nach Absatz 2 wird auf Antrag eine Vertretung der*des Antragstellers*in durch Beschluss zugezogen. Sie*er erhält das Wort nach Maßgabe der Geschäftsordnung des Migrationsbeirats.

Wer darf wählen und gewählt werden

Wählen dürfen alle ausländischen Staatsangehörigen, die am Wahltag:

  • mindestens 18 Jahre alt sind,
  • seit mindestens sechs Monaten in München wohnen (bei mehreren Wohnungen: mit Hauptwohnsitz) oder gewöhnlich hier leben,
  • nicht vom Wahlrecht ausgeschlossen sind.

Alle Personen, die diese Voraussetzungen erfüllen, stehen automatisch im Wählerverzeichnis und erhalten eine Benachrichtigung für die Wahl.

Auch deutsche Staatsangehörige dürfen wählen, wenn sie die genannten Voraussetzungen erfüllen und außerdem:

  • einen ausländischen Pass besitzen oder
  • die deutsche Staatsangehörigkeit seit höchstens 12 Jahren haben (Einbürgerung nach dem 8. März 2014).

Wichtiger Hinweis: Personen mit deutscher Staatsangehörigkeit sind nicht automatisch im Wählerverzeichnis. Wenn Sie bei der Migrationsbeiratswahl 2026 wählen oder kandidieren möchten, müssen Sie beim Wahlamt die „Aufnahme in das Wählerverzeichnis“ beantragen.

Antragsformular anfordern:
Telefonisch: 089/23396233
Per E-Mail: briefwahl.kvr@muenchen.de

Antrag einreichen:
Der Antrag muss beim Wahlamt eingegangen sein:

Kreisverwaltungsreferat
Geschäftsleitung, Wahlen und Beschlusswesen
Ruppertstraße 19, Raum 56.38
80337 München
E-Mail: briefwahl.kvr@muenchen.de

Wie kontaktiere ich den Migrationsbeirat

Sie können den Migrationsbeirat in München telefonisch oder per E-Mail kontaktieren. Die Geschäftsstelle befindet sich unter:

Adresse:
Sendlinger Straße 1, 80331 München

Telefon:
089/23392454

E-Mail:
migrationsbeirat@muenchen.de

Die Bürozeiten sind Montag bis Donnerstag von 9:30 bis 15:00 Uhr und Freitag von 9:30 bis 12:00 Uhr

Kandidat*innen der Liste DARE!

Tatiana de Sousa Mendonca Mischek
🇧🇷 Brasilianisch · B.A. Internationale Beziehungen, Journalistin, Migrationsbeiratsmitglied

Amina Darwish
🇵🇸 Palästinensisch · Medizinische Technologin

Valeria Tapia de Gauss
🇲🇽 Mexikanisch · Lizentiat der Kommunikationswissenschaft, Kommunikationsfachfrau, Sängerin

Danny Humberto Carvajal Rico
🇨🇴 Kolumbianisch · Ph. Lic., Pädagoge

Sema Beroual
🇹🇷 Türkisch · Angestellte

Myriam Fouda
🇨🇲 Kamerunisch · Sachbearbeiterin

Dr. Shweta Soni
🇮🇳 Indisch · PhD, Postdoktorandin

Carmen Tanka Cedillo Lozanova
🇲🇽 Mexikanisch · Studentin

Sarah Aweri
🇺🇬 Ugandisch · Angestellte

Iván Seda Gonzalez
🇪🇸 Spanisch · B.Sc., Ingenieur für Forstwirtschaft

Gopi Sanju Puthenparampil
🇮🇳 Indisch · M.Sc., techn. Architekt

Alaa Musleh
🇵🇸 Palästinensisch · Softwareingenieur

Unay Robles Febrer
🇪🇸 Spanisch · Erzieher

 

Tatiana Mendonça - Tatiana de Sousa Mendonca Mischek

Tatiana Mendonça - Tatiana de Sousa Mendonca Mischek

🇧🇷 Brasilianisch · B.A. Internationale Beziehungen, Freie Journalistin, Migrationsbeiratsmitglied

Ich bin Tatiana Mendonça – und ich setze mich mit Herz und Überzeugung für Menschenrechte, Integration, Vielfalt und soziale Gerechtigkeit ein. Als gewähltes Mitglied des Migrationsbeirats der Landeshauptstadt München arbeite ich daran, unsere Stadt noch inklusiver und gerechter zu gestalten.

Meine Erfahrungen in internationalen Non-Profit-Organisationen in Deutschland und im öffentlichen Dienst in Brasilien haben mich geprägt. Mit meinem Fachwissen in internationalen Beziehungen und Journalismus bringe ich strategisches Denken, kreative Ideen und eine starke Stimme für den Dialog mit.

Mit deiner Unterstützung möchte ich meine Arbeit im Migrationsbeirat fortsetzen.

Amina Darwish

Amina Darwish

🇵🇸 Palästinensisch · Medizinische Technologin

Als palästinensische Frau sehe ich, dass meine Community und ich in München gezielt aus sozialen und politischen Räumen ausgeschlossen werden. Unsere Existenz wird kriminalisiert und unsere politische Arbeit delegitimiert.
Als Beschäftigte im Gesundheitswesen alarmieren mich die andauernden Einsparungen und Kürzungen in frauendominierten Arbeitsbereichen sowie der Gesundheitsversorgung und der sozialen Absicherung. 
Als Migrantin weiß ich nur zu gut, wie sehr wir in dieser Stadt strukturell benachteiligt werden: durch fehlenden Zugang zu Informationen über unsere Rechte, durch Sprachbarrieren und durch die Abwertung von Berufen und Arbeitsbereichen, in denen überproportional viele Migrant:innen arbeiten.
Ich bin überzeugt, dass all unsere Kämpfe miteinander verbunden sind und wir Unterdrückung und Ausbeutung nur gemeinsam überwinden können. Dafür braucht es Solidarität und migrantische Selbstorganisation. Ich will unsere unterschiedlichen Communities in Kontakt zueinander bringen, Netzwerke der Solidarität aufbauen und gemeinsam für unsere Rechte in dieser Stadt kämpfen.
Valeria Tapia de Gauss

Valeria Tapia de Gauss

🇲🇽 Mexikanisch · Lizentiat der Kommunikationswissenschaft, Kommunikationsfachfrau, Sängerin

Meine langjährige berufliche Arbeit im Bereich partizipativer Entwicklung und im Kontext gesellschaftlicher Marginalisierung sowie mein Engagement für Menschenrechte – unter anderem bei der Initiative Mexiko und der Deutschen Menschenrechtskoordination Mexiko – prägen meine Perspektive bis heute. Seit zwei Jahrzehnten lebe ich als Migrantin in Deutschland; meine Wurzeln im tropischen Südosten Mexikos und die Begegnung mit Menschen aus Lateinamerika haben meine Verbundenheit mit der lateinamerikanischen Gemeinschaft vertieft. Zugleich hat die gelebte Internationalität Münchens meine eigene Identität als Migrantin gestärkt und eine besondere Verbundenheit mit Menschen und Communities unterschiedlicher Herkunft entstehen lassen.

Besonders am Herzen liegen mir die Rechte und die gesellschaftliche Teilhabe von Migrantinnen sowie, als Künstlerin, die Chancengleichheit von Künstler*innen mit Migrationsgeschichte. Diese Erfahrungen und Perspektiven möchte ich in den Migrationsbeirat München einbringen, um Teilhabe und Zugehörigkeit zu stärken und eine Stadt mitzugestalten, in der wir alle eine Stimme haben.

Danny Carvajal

Danny Carvajal

🇨🇴 Kolumbianisch · Ph. Lic., Pädagoge, Doktorand, Vorstandsmitglied des Nord-Süd-Forums München und von Aluna Minga e. V.

Ich wurde in Bogotá geboren, bin Pädagoge und habe Philosophie studiert. Seit 2018 lebe ich in Deutschland und begleite sowie unterstütze Prozesse in Migrantenorganisationen, mit besonderem Schwerpunkt auf der lateinamerikanischen Diaspora. Als Vorstandsmitglied des Nord-Süd-Forums München und von Aluna Minga e. V. koordiniere und fördere ich Integrationsprojekte sowie den transkulturellen Dialog. Seit 2021 leite ich die „Tertulia Freireana München“. Mein Forschungsschwerpunkt liegt auf der Philosophie der Befreiung, insbesondere auf der Pädagogik Paulo Freires. Darüber hinaus bin ich seit 2020 in der Betreuung von Asylsuchenden in Fürstenfeldbruck tätig.

Sema Beroual

Sema Beroual

🇹🇷 Türkisch · Angestellte

Als geborene Münchnerin bin ich mit den Veränderungen dieser Stadt, aber auch mit den Erfahrungen von Rassismus und Diskriminierung in Deutschland aufgewachsen. Diese Erfahrungen haben mich geprägt und meinen Wunsch verstärkt, mich aktiv für eine Stadt einzusetzen, in der alle Menschen unabhängig von ihrer Herkunft, ihrem Namen oder ihrer Lebensgeschichte gleichberechtigt dazugehören und sich als Teil dieser Gesellschaft anerkannt fühlen.

Ich möchte mich im Migrationsbeirat dafür einsetzen, dass Migrant:innen in München mehr Unterstützung, echte Teilhabe und gleiche Chancen bekommen. Dazu gehört für mich vor allem ein besserer Zugang zu Informationen, Beratung und den eigenen Rechten – unabhängig von Sprache, Herkunft oder sozialem Hintergrund. München ist eine vielfältige Stadt, und diese Vielfalt sollte nicht nur sichtbar sein, sondern auch politisch und gesellschaftlich mitgestaltet werden können.

Besonders wichtig sind mir dabei Bildung, Wohnen, Gesundheit sowie die Unterstützung von Frauen und Kindern. Gerade in diesen Bereichen erleben viele Menschen mit Migrationsgeschichte besondere Hürden. Ich möchte dazu beitragen, Barrieren abzubauen, Vorurteile zu überwinden und den Zugang zu Unterstützung und gesellschaftlicher Teilhabe zu erleichtern.

Als Frau und als Münchnerin möchte ich mich außerdem dafür einsetzen, dass Frauen stärker gehört und unterstützt werden und Kinder unabhängig von ihrer Herkunft gute Chancen auf Bildung, Sicherheit und eine selbstbestimmte Zukunft bekommen.

Ich glaube daran, dass wir unsere Stadt gemeinsam gestalten können. Deshalb möchte ich unterschiedliche Communities miteinander verbinden, Begegnungen schaffen und Netzwerke der gegenseitigen Unterstützung stärken. Ich möchte nicht nur über Veränderung sprechen, sondern zeigen, wie wir gemeinsam, solidarisch und praktisch etwas für unsere Stadt bewegen können.

Mein Ziel ist ein München, in dem wir uns nicht nebeneinander, sondern miteinander entwickeln – auf Augenhöhe, mit Respekt und gegenseitiger Anerkennung. Eine Stadt, in der Migration nicht als Problem gesehen wird, sondern als Teil unserer gemeinsamen Gesellschaft und als Chance, München gemeinsam weiterzuentwickeln.

 

Dafür möchte ich mich im Migrationsbeirat mit meinen Erfahrungen, meinen Ideen und meiner Stimme einbringen.

Myriam Fouda

Myriam Fouda

🇨🇲 Kamerunisch · Sachbearbeiterin beim PARITÄTISCHEN Wohlfahrtsverband

 

Mein Name ist Myriam Fouda. Ich komme aus Kamerun (Zentralafrika) und lebe seit Ende 2000 in Deutschland, davon seit Sommer 2002 in München.

Warum ich dem Migrationsbeirat beitreten möchte?

Ich habe großen Respekt vor allen Einrichtungen, Behörden, Vereinen, Verbänden und Initiativen, die sich für die Menschen engagieren – insbesondere für diejenigen, die Unterstützung benötigen. Dabei spielt es für mich keine Rolle, woher jemand kommt, welcher Religion er angehört, wie alt er ist oder welche Weltanschauung er hat.

Menschen mit Migrationsgeschichte stehen oft vor besonderen Herausforderungen, sei es aufgrund der Sprache, bürokratischer Hürden oder anderer Schwierigkeiten. Umso wichtiger ist es, dass es Anlaufstellen gibt, die informieren, begleiten und unterstützen.

Chancengleichheit, Teilhabe, Inklusion und gegenseitiger Respekt sollten für alle Menschen gelten. Jeder Mensch verdient die Möglichkeit, sich einzubringen und seinen Platz in unserer Gesellschaft zu finden.

„Sei die Veränderung, die du dir für die Welt wünschst.“

Bisher habe ich keine ehrenamtliche Tätigkeit ausgeübt, bin jedoch seit einigen Jahren Mitglied beim Malteser Hilfsdienst e. V.

Dr. Shweta Soni

Dr. Shweta Soni

🇮🇳 Indisch · PhD, Postdoktorandin, Promovierte Physikerin und Forscherin am Max-Planck-Institut für Plasmaphysik

 

Ich bin Physikerin aus Indien und lebe in München. Derzeit arbeite ich am Max-Planck-Institut für Plasmaphysik. Da ich selbst den Weg gegangen bin, mir ein Leben in Deutschland aufzubauen, kenne ich sowohl die Chancen als auch die Herausforderungen, denen Migrantinnen und Migranten begegnen, wenn sie sich in einem neuen Land zurechtfinden.

Ich bin überzeugt, dass eine starke und inklusive migrantische Gemeinschaft auf gegenseitiger Unterstützung, offenem Dialog und gleichen Chancen beruht. Als Kandidatin für den Migrationsbeirat möchte ich meine analytische Denkweise, meine Bereitschaft zur Zusammenarbeit und mein Engagement einbringen, um die vielfältigen Stimmen unserer Gemeinschaft zu vertreten. Besonders wichtig ist mir, Integration zu fördern, interkulturelles Verständnis zu stärken und dazu beizutragen, ein Umfeld zu schaffen, in dem sich alle gehört, wertgeschätzt und ermutigt fühlen, aktiv an der Gesellschaft teilzunehmen.

Carmen Tanka Cedillo Lozanova

Carmen Tanka Cedillo Lozanova

🇲🇽 Mexikanisch · Studentin

Ich bin Carmen Cedillo, in Mexiko-Stadt geboren und aufgewachsen. Zusammen mit meinem mexikanischen Vater und meiner bulgarischen Mutter, die sich in Deutschland kennengelernt haben, habe ich entscheidende Phasen meines Lebens hier verbracht. Als Tochter von Migranten und durch meine Rückkehr in das Land, aus dem meine Eltern einst ausgewandert sind, kann ich die Schwierigkeiten nachvollziehen, denen man als Migrant gegenübersteht, wenn man sich in eine andere Kultur und Gesellschaft integrieren möchte.

Derzeit studiere ich Philosophie und Theaterwissenschaften an der LMU. Dank der vielfältigen Perspektiven, die mir mein Studium eröffnet, und meiner jüngsten Erfahrungen als Einwohnerin Münchens möchte ich mich mit den verschiedenen Herausforderungen auseinandersetzen, denen Migranten beim ersten Umzug nach München begegnen. Auf der Grundlage meiner persönlichen Erfahrungen möchte ich eine angenehme, zugängliche und kreative Atmosphäre schaffen, die den verschiedenen Menschen, die nach München ziehen, dabei hilft, einen gewaltfreien Raum zu schaffen, der ihnen die Integration erleichtert. Zudem möchte ich vielfältige Räume schaffen, in denen sich die große Migrantengemeinschaft kennenlernen und bestmöglich an die Stadt anpassen kann.

Sarah Aweri

Sarah Aweri

🇺🇬 Ugandisch · Angestellte

Ich komme aus Uganda und lebe heute in München. Als schwarze Frau, Mutter und Migrantin kenne ich die Chancen, aber auch die Herausforderungen, die das Leben in einer neuen Gesellschaft mit sich bringen kann. Ich möchte meine Erfahrungen und Perspektiven im Migrationsbeirat einbringen und mich dafür einsetzen, dass Menschen mit Migrationsgeschichte gehört werden und aktiv an der Gestaltung unserer Stadt teilhaben können.

Besonders wichtig sind mir Chancengleichheit, der Schutz vor Rassismus und Diskriminierung sowie die Perspektiven von Frauen, Familien und afrikanischen Communities. Als Mutter liegt mir auch die Zukunft der nächsten Generation am Herzen: gute Bildungschancen, gesellschaftliche Teilhabe und ein respektvolles Miteinander. Ich möchte Brücken zwischen Menschen und Communities bauen und dazu beitragen, dass München eine Stadt bleibt, in der Vielfalt selbstverständlich ist und jede Stimme zählt.

Iván Seda Gonzalez

Iván Seda Gonzalez

🇪🇸 Spanisch · B.Sc., Ingenieur für Forstwirtschaft

Mein Name ist Ivan, ich komme aus einem sehr schönen Dorf in Andalusien in Spanien. Ich bin Forstingenieur, arbeite im Landschaftsbau und es ist meine Leidenschaft, gemeinsam mit Lebewesen wie Pflanzen Schönheit zu schaffen. Für mich ist es wichtig, dass alle menschlichen Werte erreicht und bewahrt werden können. Dabei nutze ich die Demokratie als Instrument und betone die Bedeutung der Politik für die Verteidigung von Idealen unter dem Dach der Achtung der Menschenrechte und ganz allgemein aller Lebewesen.
Ich glaube daran, dass wir den Ressourcenverbrauch senken müssen, um ein ökologisches Modell zu entwickeln, das für alle Lebewesen besser geeignet ist. Ich hoffe, dass ich meinen kleinen Beitrag zu diesem Projekt und zur Zukunft einer so bunten Stadt wie München leisten kann.

Gopi Sanju Puthenparampil

Gopi Sanju Puthenparampil

🇮🇳 Indisch · M.Sc., techn. Architekt

Ich komme aus Indien, aus dem wunderschönen Bundesstaat Kerala, und lebe seit sieben Jahren in München.

Ich arbeite als Automotive-Ingenieur und bin außerdem leidenschaftlicher Fotograf. Ich erkunde gerne neue Orte und halte besondere Momente mit meiner Kamera fest. Darüber hinaus engagiere ich mich ehrenamtlich in verschiedenen Organisationen und Theatergruppen und unterstütze deren Aktivitäten durch Fotografie und visuelles Storytelling.

München ist im Laufe der Jahre zu meiner zweiten Heimat geworden. Das Leben hier hat mir geholfen, sowohl die Chancen als auch die Herausforderungen zu verstehen, mit denen internationale Menschen konfrontiert sind, wenn sie sich in einem neuen Land ein Leben aufbauen.

Nun möchte ich mich im Migrationsbeirat München engagieren und die Stimmen internationaler Einwohnerinnen und Einwohner sowie Expats vertreten. Ich möchte dazu beitragen, dass ihre Erfahrungen, Anliegen und Ideen gehört werden.

Ich bin überzeugt, dass wir durch offene Kommunikation, Inklusion und gegenseitiges Verständnis dazu beitragen können, München zu einer noch weltoffeneren und vielfältigeren Stadt für alle zu machen.

Alaa Musleh

Alaa Musleh

🇵🇸 Palästinensisch · Softwareingenieur

Ich bin Palästinenser, habe in München studiert und arbeite hier. Ich kenne die Herausforderungen, die Migration mit sich bringt – die bürokratischen Hürden, die Ungleichbehandlung und das Gefühl, trotz eigener Leistungen nicht immer als gleichberechtigter Teil dieser Gesellschaft anerkannt zu werden.
Ich möchte mich dafür einsetzen, dass sich das verändert. Denn wer in München lebt, arbeitet und diese Stadt mitgestaltet, muss auch die Möglichkeit haben, sie politisch mitzubestimmen.
Besonders am Herzen liegt mir der Umgang mit palästinensischen Menschen und der Palästina-solidarischen Bewegung. Wir erleben Stigmatisierung, Ausgrenzung und politische Repression. Während unsere Familien in Palästina einem Genozid ausgesetzt sind,  werden WIR auf Klischees reduziert, für politische Zwecke instrumentalisiert oder gar nicht erst ernst genommen. Dagegen möchte ich mich einsetzen.
Wir Palästinenser:innen wissen, was es bedeutet, wenn andere über unser Leben, unsere Rechte und unsere Zukunft entscheiden. Gerade deshalb akzeptiere ich nicht, dass Menschen, die sich auf Demokratie berufen, uns politische Teilhabe verwehren oder unsere Stimmen entwerten.
Demokratie bedeutet nicht nur, mitbestimmen zu dürfen, wenn die eigene Meinung bequem ist. Demokratie bedeutet, auch dann gleiche Rechte zu haben, wenn die eigene Perspektive unbequem ist.
Ich möchte mich für eine Stadt einsetzen, in der migrantische Menschen nicht nur als Arbeitskräfte gebraucht, sondern als gleichberechtigte politische Akteur:innen anerkannt werden. Denn wir halten diese Gesellschaft mit unserer Arbeit, unserem Wissen und unserem Engagement am Laufen. Wir sind Teil dieser Stadt – und wir haben das Recht, über ihre Zukunft mitzuentscheiden.
Ich kandidiere, weil ich nicht hinnehmen möchte, dass andere über uns sprechen, ohne uns zuzuhören, oder über uns entscheiden, ohne uns einzubeziehen. Ich möchte, dass wir selbst unsere Stimmen erheben, unsere Interessen vertreten und unsere Zukunft mitgestalten können.
Unay Robles Febrer

Unay Robles Febrer

🇪🇸 Spanisch · Erzieher

Als Mensch mit Migrationshintergrund möchte ich mich politisch involvieren um die Sichtbarkeit von Themen die diese Gruppe betreffen, wie Identität, Zugehörigkeit, Multikulturelle Ansichten, Integration, Wohnungssuche, Arbeitsrecht, Familie in Bilingualer Partnerschaft, zu stärken.

Save the Date!

Okt. 18 2026
18 Okt. 2026 19:00 - 22:00

📢 DARE! INFOABEND | LISTE 16 Lernt die Kandidierenden von DARE! für die Wahl zum Münchner Migrationsbeirat persönlich kennen. Informiert...

Infoabend DARE! Lernt unsere Kandidierenden lernen!, Schwantalerstr. 38
München, Bayern 81671 Germany
Google-Karte anzeigen
Nov. 22 2026
22 Nov. 2026 8:00 - 18:00

Wahl im Wahllokal Am 22. November 2026 wird der neue Migrationsbeirat der Landeshauptstadt München gewählt. Die konkreten Wahllokale und Adressen...